Maria Prean

Maria Prean in der EMS

Maria Prean und die Schüler
Maria Prean und die Schüler

 

„Nennt mich ja nicht Oma!“

 

„Ich bin 74 Jahre alt, aber ich fühle mich wie 47.“ Mit diesen Worten stellte sich Maria Prean unseren Schülern vor. In den ersten Unterrichtsstunden nach den Osterferien erhielten wir Einblicke in Marias Leben.

Sie ist gebürtige Innsbruckerin, lebt aber seit mehreren Jahren mehr als die Hälfte des Jahres in Uganda. Im Jahr 2001 gründete sie den Verein „Vision für Afrika“. Dieser unterstützt derzeit ca. 4500 Kinder in Uganda. Sie berichtet davon, „dass es in Uganda für Kinder eine Ehre ist, in die Schule zu gehen.“ In Kinderheimen und Kindergärten, Grund- und Berufsschulen bekommen die Kinder ein zu Hause und Bildung. Eine Klinik sichert die medizinische Versorgung ab. Das Ziel der Arbeit ist, dass sich die Kinder später selbst versorgen können. Dadurch soll auch langfristig das Land positiv beeinflusst werden. Grundpfeiler der Arbeit ist der Glaube an Jesus Christus und das persönliche Leben mit Ihm. Maria Prean berichtet fröhlich und spannend von ihrem Leben. Sie fragte sich bereits als Kind, was ihr Lebenssinn ist. Sie forderte auch die Schüler heraus, darüber nachzudenken, wozu sie auf dieser Welt sind. Die Antwort für ihr eigenes Leben ist, dass sie ein Segen sein möchte. Für „ihre“ über 4000 Kinder ist sie das auf jeden Fall. Selbst hat sie drei adoptierte Kinder. Zwei Fast erwachsene Zwillingssöhne und deren kleine Schwester. Die 8-jährige Angel war zu ihrem Besuch mit dabei und sang uns die israelische Hymne auf hebräisch und deutsch. Als Maria sich entschied, nach Afrika zu gehen, war sie 60 Jahre alt. Sie war bereit alles herzugeben und in ärmlichen Verhältnissen zu leben. Sie erlebte allerdings soviel Segen und Hilfe, dass sie dort mit den Kindern eion gutes Leben führt. Sie sagt selbst, dass es ihr heute besser denn je geht, auch gesundheitlich. Sie wünscht sich, noch mindestens 100 Jahre zu werden, um möglichst lange mit ihren Kindern zusammen sein zu können. Das wünschen wir ihr ebenfalls und bedanken uns herzlich für den tollen Besuch.

 

Steffi Gottschald

Evangelische Mittelschule Schöneck